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Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Die Eurokrise ist (mal wieder) zurück. Nach Irland, Griechenland, Portugal, Spanien und zuletzt vor allem Italien, ist nun wieder einmal Spanien mit seinen ansteigenden Finanzierungskosten in den Mittelpunkt gerückt worden. Ins mediale Spiel gebracht wurde die „neue Eurokrise“ dabei geschickt von keinem geringeren als dem Währungsspekulanten George Soros, der inzwischen als wohltätiger Philantroph in Erscheinung tritt und dabei angeblich keinerlei persönliches Interesse an möglichen Euro-Währungsturbulenzen besitzt. Natürlich ist sich jeder aufgeweckte Anleger darüber bewusst, dass die jüngste 1 Billion Geldspritze der EZB nur Zeit für das marode (Süd-)Europäische Bankensystem gekauft hat. Die Frage ist nur, was passiert in diesen 3 Jahren? Derzeit sieht es so aus, als ob an der unabhängigen Stabilitätskultur der EZB, welche diese von der Bundesbank übernommen hatte, mächtig „gesägt“ wird. Es kann daher sein, dass die EZB schon in den nächsten Monaten zur „FED 2“ wird und sich in der Geldpolitik endgültig der US-Notenbank anschließt. Sprich: Die Maastricht-Kriterien könnten schon in den nächsten 12 Monaten ad acta gelegt werden. Dass inzwischen sogar die EZB-Beamten nicht mehr den Erfolg ihres eigenen Auftrages glauben, beweist übrigens dieser Artikel: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/inflation-kleinglaeubige-ezb-beamte-11717693.html
Mit freundlichen Grüßen Ihre Redaktion von www.rohstoffraketen.de |
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